Beiträge von rAcHe kLoS

    Ich bin ja mal gespannt, wo du den Wasserkühler, Ölkühler und Ladeluftkühler dann unterbringen willst. Beim BIS steht der Wasserkühler ja Hinten links im Kotflügel, aber viel Platz ist da ja auch nicht mehr. Hast du schon einen genauen Plan, wie du das BIS Getriebe an den Block bekommst?

    Wegen der Verkabelung mach dir mal keine Sorgen, wie Buckaroo schreibt ist es eigentlich Kinderleicht. Ansonsten gibt es im rund um Köln genug Uno Kenner, da wird sicher mal jemand Helfen ;) Bin gespannt, mein Bruder fährt auch einen komplett neu gemachten 126 BIS, nur ist der Wassergekühlte Motor ziemlich stressig.

    Flex mit Drahtbürstenaufsatz, schön gearbeitet und plötzlich hat sich ein Draht durch meine linke Wange komplett durch gebohrt. Dann hab ich mir mit der Flex etwas den Oberschenkel rasiert, hätte genäht werden müssen, aber das gute Panzertape und ein Steriler Lappen haben es auch so gestillt, musste ja weiter arbeiten ;) Ach ja und nicht zu vergessen das tolle Brandmal an meiner rechten Hand (ist mittlerweile gut verblasst) vom Schweißen, die Perle flog natürlich von oben in den Handschuh der für meine kleinen Hände auch viel zu groß war :D

    Wo gearbeitet wird fallen eben Finger, ähhh ich meinte Späne :D :D :D

    1. Bitte aber einen gescheiten Benzindruckregler, zu 90% kannst du die aus Ebay vergessen und dir fackelt das Auto ab.
    2. Wenn die Pumpe schon Geräusche Macht, kündigt sich ein defekt an. Die Dinger laufen zwar meist noch ewig mit Geräuschen weiter, aber unter Umständen bricht auch der Druck ein da die Pumpe weniger Fördert. Wenn du sowieso die Pumpe wechselst und höheren Druck fahren willst, darfst du mit der originalen Pumpe nicht über 4 Bar gehen. Ansonsten musst du schon was stärkeres einbauen, z.b. eine Bosch 0580 254979.

    Natürlich hat er zwei Stecker, für einen Schalter üblich dass er min. zwei Anschlüsse hat oder? Deswegen produziert der Wächter aber kein Strom, sondern wenn dann fließt welcher darüber. Plus und Minus bezeichnet aber bei Gleichstrom eine Polarität, die hat der Ladedruckwächter aber nicht ;)

    Ich kenne den Widerstand, es sind jeweils 15.9 Ohm (wenn die 5. Düse vom gleichen Typ sind). Mit einer 5. Düse hängen drei Düsen zusammen, damit sinkt der Widerstand auf 5,3 Ohm. Damit der gesamte Widerstand wieder passt, müsste die Masseleitung der 3 Düsen mit einem zusätzlichen Widerstand von 2,3 Ohm ausgestattet werden. Ist zwar nicht viel, aber ich wollte es mal erwähnt haben ;)

    Nicht ganz richtig, der Ladedruckwächter hat keine + und - Pole sondern ist ein einfacher Schalter der ab einem bestimmten Druck geschlossen wird. Du musst also die 5. Düse Parallel z.b. zu der 4. Düse schalten und die Masseleitung schleifst du über den Druckwächter, wobei ich finde dass das Gefährlich ist, da damit auch der Widerstand sinkt (machen aber viele andere auch, ka. ob es da bisher defekte Steuergeräte gab).

    Es ist auch absolut richtig, dass du fragst :D Wenn du mehr Ladedruck fährst, ist es wichtig ab einem Druck von mehr als 0,7 Bar das Gemisch anzupassen. Aber wichtig ist, dass man genau weiß wie weit man es das muss. Chiptuning gab es sicher mal, da wurde dann halt das komplette EPROM des Steuergeräts gegen ein anderes getauscht. Bei den Uno Steuergeräten nicht in 5 min. zu machen, da die Geräte dazu geöffnet werden und das alte EPROM zuerst ausgelötet werden muss. Man kann dann auch nur die MAP Ändern, also die Tabelle in der steht bei welcher Drehzahl wie viel Kraftstoff rein soll. Das reicht natürlich um das Gemisch sauber anzupassen, macht aber aus dem betagten Steuergerät auch nicht mehr als was es ist.

    Es gibt hier aber soweit ich weiß niemanden der das kann, ich habe zwar Jetronic und Microplex ausgelesen und das Zündkennfeld im EPROM gefunden und bearbeiten können, ich bin aber nie über den Status des Implementierens hinaus bekommen. Denn ich hab das fummeln zu Gunsten einer KDFI einer frei programmierbaren Einspritz-/Zündsteuerung aufgegeben, denn die kann ein paar Sachen mehr und zudem lässt sich diese einfacher programmieren.

    Wie gesagt, wichtig ist wenn du abstimmst, dann muss das mit entsprechenden Messgeräten geschehen. Also Breitbandlambdasonde und event. Abgastemperaturanzeige sollte man dafür verwenden, dann kannst du z.b. mittels Benzindruck Erhöhung anpassen.

    Die 5. Düse über den Ladedruckwächter ist auch für einfaches Anpassen charmant, da wenn du unter dem vom Ladedruckwächter überwachten Druck bleibst die Kiste wie gewöhnlich läuft. Wenn der Benzindruck hochgeschraubt wird, änderst du das Gemisch in jeder Situation und das ist ja nicht unbedingt erwünscht, wenn der Ladedruck nicht permanent angehoben wurde. Das Steuergerät gleicht zwar auch hier über Lambdaregelung wieder etwas aus, aber wenn man da nicht aufpasst ist man schnell außerhalb des Anpassungsbereich und die Kiste läuft dann zu Fett.

    Dennoch halte ich auch nichts davon einfach eine 5. Düse zu verwenden, wenn man am Ende trotzdem nicht weiß wie die Verbrennung ausschaut ;) Ich sag mal beim Racing wenn der Ladedruck auf 0,9 Bar geht, sollte eine 5. Düse geschaltet über den Ladedruckwächter und parallel geschaltet zu einer Einspritzdüse mit 150ccm zusätzlich ausreichend sein.

    Das dürfte ja der SPI sein, also mit Zentraleinspritzeinheit. Das Teil berechnet die Benzinmenge über Alpha/N (Drosselklappenpoti) und einem Lufttemperatursensor der in der Einspritzeinheit verbaut ist. Zusätzlich zur Berechnung fließen noch Wassertemperatur und Lambdawert ein, das wäre es dann schon mit den Sensoren.

    Der Leerlaufstellmotor kann durchaus zucken, da dieser auch anhand der Temperatur den Drosselklappenwinkel verstellt. Muss also noch lange nichts bedeuten. Dass das Problem immer schlimmer wird und da ein Reset hilft, muss sich ein Fehler potenzieren. Das kann meiner Meinung nach eigentlich nur etwas sein, was die Betriebsparameter verändert. Da fällt mir so pauschal eigentlich nur die Lambdasonde ein, aber so ein extremes Fehlerbild wäre wiederum nicht Typisch für die Sonde. Könnte auch das DK-Poti sein, was dem Steuergerät wirre Werte liefert. Hast du schon mal die komplette Einspritzeinheit getauscht?

    Musst du nicht, wenn das Ventil nicht eingelaufen ist, was ich bisher noch bei allen Köpfen die ich hier habe noch nicht gesehen habe, dann reicht es die Führung neu zu machen. Führungen gibt es aus Bronze z.b. bei kfz-motorenteile.com recht günstig. Ventil musst du halt prüfen, aber meist sind die noch ok. Ansonsten hab ich hier auch noch zig gebrauchte aber einwandfreie Ventile rumfliegen, wobei ein oder zwei neue auch nicht die Welt kosten.

    Im Gegensatz zu dem was hier viele schreiben, war bei noch keinem Kopf der Öl über die Führung gespuckt hat nur die Schaftdichtung kaputt. Es war wie auch bei dir fast immer ordentlich Spiel, daher wechseln der Schaftdichtung hätte da vermutlich nur kurzzeitig geholfen.

    Problem bei den guten Glasdächern ist auch meist nicht das Dach selbst, sondern eben dass die Schläuche im Schweller enden. Warum auch immer aber nur die vorderen, hinten geht es nämlich im Radhaus raus ;) Ich sag es immer wieder, die Kiffen die Italiener :D

    Vorwärmung und Drosselklappe sind zwei verschiedene paar Schuhe. Der Kaltstart wird nicht wirklich schlechter sein, jedoch wird die Mühle in der Kaltstartzeit viel mehr Sprit saufen und entsprechend fallen auch die Abgaswerte aus. Das Problem ist bei der SPI, dass das Benzin-/Luftgemisch viel stärker abmagert als das bei MPI der Fall ist. Das liegt daran, dass vor die Drosselklappe ein gespritzt wird und die Oberfläche größer ist, demnach Kondensiert wesentlich mehr Kraftstoff an den Wänden und das wird durch mehr Kraftstoff ausgeglichen.

    Bei der MPI wird ja vor die Einlassventile gespritzt, die Temperatur dort ist schnell hoch genug und zudem ist die Oberfläche geringer, an welcher der Kraftstoff kondensieren könnte. Ich würde es also nicht verändert, zudem es vermutlich nicht nur wenig sondern gar keine Mehrleistung bringt.

    Unterboden ist beim Uno ja nicht mal so das Problem, schlimm sind meist die Dome hinten sowie teils auch vorne, dann fast immer Radlauf hinten. Da ist das Problem, dass er Richtung Heck rostet, also genau an der Naht an welche die Stoßstange an den Seiten geht. Schweller sind je nachdem ob das Auto ein Dach hat oder nicht mehr oder weniger kaputt, beim ohne Dach begrenzt es sich meist nur auf die Stellen am Türeinstieg wo die Türdichtung zusammen geht, mit Glashubdach blühen meist noch die Ecken Richtung Radlauf vorne, da die Ablaufschläuche des Dachs einfach im Schweller enden *G* ;) Naja nimm ihn erst mal auseinander, schau hinten in die Seitenwand zwischen Innen-/Außenradlauf Heck und Richtung Schweller runter, wenn da schon der Rost sitzt dann wird es bei bisl Unterboden kleistern nicht bleiben.

    Das Problem ist, dass man beide Steuergeräte Modifizieren muss. Die Microplex (Zündsteuerung) gibt zwar die Impulse für die Einspritzzeitpunkte weiter, jedoch kann man diese nicht unabhängig von der Regelung der Jetronic (Einspritzsteuerung) verändern.

    Daher für mehr Kraftstoff muss man die Jetronic verändern, für veränderte Zündzeitpunkte die Microplex. Die EEPROMs kann man aber relativ leicht auslöten, auslesen und ein neues EEPROM schreiben. Die Kennfelder sind recht deutlich abgelegt, man hat daher eigentlich leichtes Spiel. Dann noch ein DIL-Sockel eingelötet, schon kann man die Dinger auch einfach wieder raus ziehen und neu beschreiben.

    Da man aber schwer an die ermittelten Werte in Echtzeit heran kommt, muss man sowieso noch einiges an Technik verbauen. Daher ohne Breitbandlambda kann man die Sache schon wieder abknicken, also um die alte Technik muss zur Auswertung noch einiges drum herum. Da ist der Schritt auf was frei Programmierbares nicht mehr weit, zudem man dann viel flexibler das Fahrzeug einstellen kann.

    Eigentlich gilt in den ersten 6 Monaten die umgekehrte Beweispflicht, daher der Verkäufer muss nachweisen, dass das Gerät nicht durch unsachgemäße Handhabung den Defekt bekommen hat. Ob da ausnahmen bei solcher Art von Teilen gemacht werden können, weiß ich nicht genau, konnte da aber auch nichts in entsprechenden Gesetzestexten nachlesen. Ich kann mich noch gut daran Erinnern, als das neue Gewährleistungsgesetz verabschiedet wurde, dass wir bei PC-Produkten wie Steckkarten oder ähnlichem auch immer erst dem Kunden nachweisen mussten, dass er es verschuldet hat um eine Mängelbeseitigung auf seine Kosten abzuwälzen.