Beiträge von rAcHe kLoS

    So zwischen 800-900€ deutet schon auf originalen hin, es sei denn der Verkäufer will einen so richtig ab zocken. Aber wenn es ein gescheiter Laden war, sollte man davon erst mal nicht ausgehen. Und Gewährleistung muss man als kommerzieller Anbieter anbieten, man kann hier höchstens kürzen bei Gebrauchtteilen. Klar ist natürlich, dass die Händler versuchen sich da raus zu winden. Sie wissen, dass es schwer ist, bei bestimmten Produkten einen Nachweis zu führen, dass der Kunde selbst für den Defekt verantwortlich ist. Wird der defekt durch eindeutig falsche Angaben in der Gebrauchsanleitung verursacht, ist natürlich auch der Händler verantwortlich. Der Händler kann und wird das natürlich an den Hersteller weiter geben, jedoch hast du bei einem Händler gekauft und dieser muss die Gewährleistung in Deutschland dir auch gewähren. Daher der Händler muss zumindest mal prüfen, was die Ursache für den defekt war, bevor er die eine Gewährleistung ablehnt oder genehmigt.

    Bau das Ding aus, schau erst mal ob es wirklich kein Problem bei dir gab (schau mal wie der Öldurchsatz ist) und dann geh auf jeden Fall mit dem Teil an deinen Verkäufer. Natürlich solltest du nicht versuchen, einen Fehler von dir auf den Händler abzuwälzen, wenn aber bei der Ölzufuhr alles stimmte, kann es wohl kaum sein dass der Lader nach so wenig km kaputt gegangen ist. Auch nicht wenn er gepumpt hat, sicher geht das auf die Lebensdauer, aber bestimmt nicht bei 700 km. Zudem ist der Innenraum vom Uno nicht gerade gut gedämmt, man hört da ja sofort wenn es zu pumpen anfängt.

    Ich hab jetzt innerhalb von einem Jahr ein Motor überholt, einen neu aufgebaut und stelle jetzt Beende ende der nächsten Woche das 3. Motor-Projekt. Ich arbeite auch jeden Tag fast 10 Stunden, also Acki auf geht's oder willst du dass ich noch den 4. und 5. Motor baue? *G* :D

    Ja es müsste schon ein paar mm sein, damit das Teil wieder gerade wird. Der Rest wird natürlich hinten raus gedreht. Ich weiß halt nicht wie viel Spiel man da hat, deswegen frag ich ja :D

    Was nimmst du denn für einen Stammkunden für so ein Scheibchen inkl. Versand? :D

    Jep natürlich ist von der Fläche die Rede, was anderes wird wohl eh nur Krumm wenn ich das Ding aus dem 10. Stock werfe :D Die Frage ist, wieviel mm kann von dem Ding abgedreht werden. Ursprünglich sollte nur außen abgedreht werden, bzw. event. auch gestochen werden. Jetzt ist das Ding aber eh so Hügelig, dass ich halt über die gesamte Fläche machen müsste. Ziel ist es ca. 1.8 Kg weniger zu haben, das Ding wieder Grade zu bekommen. Hab da keine großen Erfahrungen, bei der anderen Scheibe meines anderes Motors wars wohl alles kein Thema.

    Wie weit kann man die Schwungscheibe abdrehen, ohne Probleme mit der Kupplung zu bekommen? Hab hier eine, die ist Berg und Tal-bahn. Wollte die abdrehen lassen, der dies für mich machen wollte, hat nun aber bedenken. Was könnt ihr mir da empfehlen?

    Zitat

    Ich würde sagen, Krümmer glüht, weil die Abgase zu früh rauskommen, weil noch zu heiss...

    Das glaube ich eher nicht, es wird wohl eher sein dass die Nockenwelle zu spät aufmacht, der Abgasstrom nicht mehr genug beschleunigt wird. Die Temperatur der Abgase ist dabei nicht alleine entscheidend, sondern auch wie schnell die Abgase der einzelnen Zylinder durch kommen. Wenn der nicht verbrannte Kraftstoffanteil zu hoch wird, dann ist das für die Abgasanlage auch noch eine zusätzliche Belastung. 5. Düse und zu hoher Benzindruck würden das event. auch erklären, also ohne die Karre vernünftig abzustimmen ist das hier doch sowieso Rätselraten.

    Fakt ist, es muss Historisch sein. Damit ist auch der Motor gemeint, wenn es in diesem Jahrgang einen Tuner gab, welcher den MK1 auf 1.4 umgebaut hatte, besteht die Hoffnung dass das auch als Historisch angesehen wird. Begründen könnte man es vielleicht auch mit besseren Abgasnormen, denn pro Umwelt ist mittlerweile einiges mehr möglich.

    Öl sollte aber sowieso gewechselt werden, bei einem Kopfdichtungsschaden haut es nicht selten auch Wasser ins Öl. Wenn du keine mega Sauerei willst, lass das Öl also ab. Zahnriemen und Spannrolle sollte natürlich auch neu, es passiert bei den Kisten zwar nix wenn der Zahnriemen reißt, aber der muss ja so oder so entfernt werden. Die paar Euros machen den Braten dann auch nicht mehr Fett oder? :D

    1. Betriebsmittel ablassen (Kühlwasser / Öl).
    2. Spannrolle für Zahnriemen lösen und Zahnriemen entfernen, da braucht man bei dem kleinen Motor nichts weiter zu beachten. Nockenwelle und Kurbelwelle kann später ohne Gefahr auf OT gestellt werden
    3. Alle Aufbauten entfernen, also Luftfilter, Einspritzanlage etc. und alle Verbindungen, wie Kühlwasserschläuche und Zündung.
    4. Ventildeckel entfernen.
    5. Kopfschrauben lösen, hier sollte man entgegen der Anzugreihenfolge diese lösen (steht normalerweise bei einem Kopfdichtungssatz auf einem Merkblatt).
    6. Sollten die Schaftdichtungen gemacht werden (dringend empfohlen), kann man die Nockenwelle raus machen, was auch beim Reinigen den Kopf etwas Handlicher macht. Die Tassenstößel lassen sich dann entfernen, hier sollte man sich die Reihenfolge jedoch merken, wobei man das Ventilspiel sowieso später kontrollieren sollte. Darunter liegen dann die Ventilfedern frei, diese müssen mit dem passenden Werkzeug herunter gedrückt werden. Experimentieren würde ich da nicht, hab mal eine Feder in die Fresse bekommen, tut schon aua :D
    7. Reste von Kopfdichtung entfernen, hier sollte man sehr gründlich arbeiten, denn bleiben Reste übrig oder haut man sich derbe Kratzer in den Kopf ärgert man sich später nur. Der Kopf sollte normal immer mit einem Haarlineal geprüft werden, ist das Ding nämlich krumm (passiert bei heiß gelaufenen Aluköpfen gerne) bringt der Wechsel der Dichtung nichts.
    8. Will man jetzt nix weiter machen (Ventile/Sitze schleifen) kann man wieder ans zusammen bauen gehen, daher Kopfdichtung auf den Block legen, den Kopf vorsichtig drauf setzen.
    9. Nun die neuen Kopfschrauben anhand der Reihenfolge einsetzen und mit dem 1. Anzugsdrehmoment anhand der vorgegebenen Reihenfolge anziehen. Das Spiel dürfte dann zwei auf einen Anzugdrehmoment gemacht werden, plus zweimal den angegebenen Drehwinkel.
    10. Man setzt jetzt wieder die Tassenstößel und Nockenwelle ein
    11. Wasserpumpe sollte normal gewechselt werden, so oder so stellt man jetzt die Kurbelwelle auf OT, dazu kann man auf die Markierung an der Kupplung schauen (Plastikstopfen entfernen). Die Nockenwelle stellt man auch auf OT, dazu befindet sich auf der linken Seite am Nockenwellenrad eine Markierung sowie am Nockenwellengehäuse, diese müssen fluchten.
    12. Zahnriemen und Spannrolle montieren, die Spannrolle muss so gespannt werden, dass sich der Zahnriemen gerade noch so 45° drehen lässt. Den Motor dann einmal von Hand durch drehen, danach noch mal die Spannung kontrollieren, wenn OK kann man die Spannrolle richtig fest anziehen und Zahnriemendeckel montieren.
    13. Alle Kabel und Schlauchverbindungen sowie Anbauten wieder montieren.
    14. Betriebsmittel Wasser und Öl wieder einfüllen, den Ausgleichsbehälter lässt man offen und startet dann den Motor. Er sollte recht zügig anspringen, danach schaut man direkt nach dem Kühlwasser und schüttet nach. Nach 5 min. Laufzeit sollte die meiste Luft aus dem System sein, daher wenn dann der Kühlwasserstand stimmt kann das System geschlossen werden.

    Zitat

    Deckeldichtung,Kopfdichtung. 3 Ringe für die Kurbelwelle sind mit im Packet und noch 2 Dichtungen Ein-Auslass und 4 Schaftdichtungen,hoffe ich hab das richtig zugeordnet?

    Keine Kopfschrauben? Unbedingt erforderlich!!! Nur 4 Schaftdichtungen? Sollten 8 sein. 3 Kurbelwellensimmeringe? Sollten höchstens zwei sein?!