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Qualm habe ich bis her nicht bemerkt.
Test Nr. 1 Jemand hinter her fahren lassen und dann folgendes Testen: Einmal normal fahren und dann kräftig beschleunigen, wenn es da nicht qualmt sind es eher nicht die Ringe. Dann noch mal fahren, optimalerweise eine Strecke wo du das Auto rollen lassen kannst. Dann beschleunigen, so dass du hohe Drezahlen erreichst. Dann vom Gas gehen, aber zusehen dass du für einen längeren Moment nicht viel langsamer wirst, der Motor also auf Drezahlen gehalten wird. Dann wieder aufs Gas gehen, kommt dann Blauer rauch, dann wäre es nen Indiz Richtung Schaftdichtung. Acki sagte mir zwar, dass der Blow By dann auch recht hoch ist, aber bei mir war es dann doch Schaft.
Test Nr. 2 Du fährst das Auto schön Warm, dann stellst du den richtig Warm ab. Nach zwei Stunden machst du das Auto an, lässt den nur ganz kurz laufen und dann drehst du den mal kurz hoch (natürlich nicht so, dass dir aufgrund des kalten Öls die Karre gleich um die Ohren knallt). Dabei sollte auch jemand hinten stehen, qualmt die Kiste dann, dann wäre das ein Indiz dafür, dass vom Nockenwellengehäuse Öl über den Schaft in den Zylinder gelaufen ist während er stand, also Schaftdichtung.
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Könnte es denn noch etwas anderes sein? Bevor ich da anfange den Motor zu zerlegen ...
Öl kann beim Sauger nur entweder über den Ventilschaft kommen, also dass es von oben angezogen wird, oder direkt vom Kurbelgehäuse, also weil der Ölabstreifring fritte ist.
Die Kerze sieht ja deutlich Ölig aus, aber was haftet denn da noch alles dran, sind das Steinchen?!
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Für die Ventilschaftdichtung müsste ich den Zylinderkopf abnehmen, richtig?
Nicht zwingend, gibt die Möglichkeit den Zylinder unter Druck zu setzen (gibt es ein spezielles Teil, was man ins Kerzenloch schraubt, oder man bastelt sich sowas aus ner alten Zündkerze selbst), dann bleiben die Ventile im Ventilsitz und man kann die Schaftdichtung wechseln ohne dass einem die Ventile runter fallen. Dennoch brauchst du das Werkzeug für die Tassenstößel, da du die Federn drücken musst.
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Und für die Kolbenringe? Wie kommt man denn da dran?
Zylinderkopf runter, Ölwanne runter, Pleuellager losschrauben, Kolben nach oben aus dem Motor holen. Dann kann man die Ringe wechseln, vorausgesetzt der Kolben ist noch ok und der Zylinder hat nix. Optimalerweise lässt man dann, wenn der Kreuzschliff nicht mehr ganz gut aussieht, diesen neu nachschleifen. Aber naja bei dem Motor, ich weis nicht 