mad dein Seitenhieb war unnötig, ich könnte auch behaupten dass die meisten gelernten KFZler nichts drauf haben. Nur weil jemand etwas gelernt hat, muss er noch lange nicht in seinem Job so aufgehen dass er über die Lehre hinaus noch auch wirklich was kann. Gleiche gilt in der IT Brange, echte Vollblut-ITler gibt es kaum. Die meisten der Leute mit denen ich zu tun habe, können nicht viel mehr 1-2 Sachen und das nicht mal sonderlich gut. Schade dass du einem gleich so kommen musst, statt meinen Beitrag nur zu überfliegen und etwas rein zu interpretieren was ich so nicht gesagt habe. Ich kann dir genug Geschichten aus dem realen Leben erzählen, wo die Meisterbetriebe versagt haben und ich den Fehler innerhalb kürzester Zeit gefunden habe.
Ich habe mit dem vergleich Diesel zu Benziner lediglich darstellen wollen, dass ein Dieselmotor gegenüber einem hochgezüchteten Benziner der mit 8000 georgelt wird schon weniger Probleme mit Ölen hat. Daher die Laufleistung eines Öls in einem Diesel mit die eines Benziners zu vergleichen geht nicht, wenn ich ein Öl habe was beim Benziner schon so scheiße ist dass mir der Ölfilm bei 6000 abreißt läuft der Diesel halt munter weiter. Klar spielt da dann auch die Drehzahl eine rolle, wenn ich vergleiche wie man einen 150 PS Diesel und einen 150 PS Benziner fährt, dann wird das einem klar. Ich wollte da nicht auf jeden existierenden Motor eingehen, sondern einfach nur aufzeigen, dass das Einsatzgebiet entscheidend ist wie ich das Öl wechseln sollte. Der Kraftstoffeintrag in das Öl ist bei einem Benziner, der dann auch noch Kurzstrecke gefahren wird anders als bei einem Diesel der dicke Kilometerleistung schrubbt. Also z.b. kann ich kaum einen Transporter mit einem typischen 15 km Pendlerfahrzeug vergleichen.
Ich bleibe also dabei, ein Ölwechsel kann durchaus bei entsprechenden Einsatzbedingungen unnötig sein. Aber pauschal einen Nebenstromfilter einbauen, dann erwarten man braucht keinen Ölwechsel mehr, wird vielleicht bei dem einen funktionieren, beim anderen einen kapitalen Motorschaden bedeuten.
Man muss auch nicht über 200 Jahre Erfahrung als KFZler verfügen, um sich klar darüber zu sein was ein Nebenstromfilter tatsächlich zu leisten vermag. Auch bezweifele ich, dass die meisten KFZ Mechaniker überhaupt genaue Kenntnisse über die chemischen Zusammensetzungen von Schmierstoffen haben, geschweige denn genau wissen was mit diesen im Motor überhaupt passiert.
Daher immer mal etwas daran denken, wie man hier mit den Leuten umgeht. Klar die meisten hier sind Hobbyschrauber, was aber noch lange nicht bedeutet dass sie keine Ahnung haben.