Beiträge von Michel

    Moin Zusammen,

    An chrisuno, ich wollte bei nächster Gelegenheit mal unsere Schrottis abklappern,
    ob sich irgendwo ein gut erhaltenes Getriebe findet und mit der GetriebeNr. sollte ich
    doch auch das richtige für meinen Uno bekommen, wenn ich im Lager selbst nachschaue.

    Die Nummer auf dem Bild müßte aber die GetriebNr. sein, ich habe von meinem Fiathändler
    ein paar Querschnittkopien von Getrieben bekommen auf denen auch diese Nr. C514.5.08 steht,
    allerdings vom falschen Getriebe.
    Das passende Getriebe zu meinem Uno müßte die Nr. C.513.5.13 haben, wenns dann so stimmt ?

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    ich such für meinen Uno II 1.0 i.e. das große Motorlager (Gummilager) auf der rechten Seite am Zahnriemen,
    vielleicht hat Jemand eine Idee oder Adresse wo mann das Lager noch her bekomme kann.

    Grüßle Michel

    Moin Zusammen,

    also, wenn diese Lagerbuchsen in der Kupplungsglocke eine ähnliche Qualität haben wie die Buchsen aus dem Umlenkhebel
    vom Schaltgestänge dürfte der Ausrückhebel schon auf dem Metall der Kupplungsglocke laufen.
    Immerhin sind sie schon 25 Jahre alt und 250 Tkm gelaufen.
    Und, da ja alles noch montiert ist kann ich das Spiel des Ausrückhebels zur Zeit nicht prüfen.

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    ich hab das ganz vergessen zu schreiben, ich habe mit meinem Zusatzventil in der Druckbecherpistole mein Ziel
    erreicht, das Sanders-Fett blieb bis zu 15 Min. flüssig bei einer Außentemperatur von 10 Grad, und ich konnte es,
    ohne die Sonde von außen wieder aufzuwärmen in die Schweller spritzen.
    Nur die neue Handhabung muß noch geübt werden, sobald der Spritzvorgang auch nur momentan unterbrochen wird
    muß ich das Ventil öffnen und die Spritze halt durchblasen damit das Fett nicht in der Sonde abkühlt.
    Ich finde, 15 Min. heißes Sanders-Fett ist schon eine lange Zeit zum verarbeiten.

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    wie ich schon geschrieben hatte habe ich so einige Versuche angestellt Mike Sanders Korrosionsschutzfett auch unter etwas
    widrigen Wetterverhältnissen zu verarbeiten, allerdings ohne wirklich brauchbaren Erfolg.
    Ich habe mir überlegt was genau das Problem ist, das Problem ist das das Sanders-Fett in der Druckbecherpistole zu schnell abkühlt,
    ich habe überlegt welche Teile der Spritzpistole dafür verantwortlich sein könnten.
    In erster Linie ist mir ins Auge gefallen das der Luftdruck in der ersten Abzugsstufe auch in der zweiten Stufe da ist.
    Wenn der Luftdruck in der ersten Stufe fehlen würde währe nur der Druck im Becher der auf das flüssige Fett drückt,
    das würde gleichzeitig bedeuten, wenn die erste Druckluftstufe fehlen würde könnte diese das Sanders-Fett auch nicht
    runterkühlen.
    Ich habe die Spritze komplett zerlegt um zu sehen wie sie aufgebaut ist, von oben gesehen ist eine Messing-Madenschraube
    (Stiftschraube mit Inbus 7mm) als Stopfen verschraubt.
    Diese habe ich durch eine selbstgefertigt Ventilschraube ersetzt, so kann ich den Luftstrom der ersten Druckstufe an- und abdrehen.
    Der trockenversuch bestätigt mir meine umarbeit der Pistole, bei geschlossenem Ventil kommt der Druck nur über den Druckbecher zu stande und bei geöffnetem Ventil ist die frühere Funktionsweise wieder hergestellt.
    Der Versuch mit heißem Sanders-Fett im Hobbykeller ist genauso positiv verlaufen,
    das heiße Fett schießt ohne Zusatzluft durch die Sonde.
    Bei geöffnetem Ventil kann die Pistole dann lehr/sauber gespritzt werden.
    Auch der Pistolenkörper wird durch den fehlenden Luftstrom wärmer so kann auch mal eine kurzfristige Pause eingelegt
    werden ohne das das Fett in der Spritze wieder abkühlt.
    Der Versuch am lebenden Objekt (am Uno) steht noch aus, soll aber diese Woche noch folgen.

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    ich wollte hier mal meine bisherigen Erfahrungen mit dem Mike Sanders Korrosionsschutzfett zum besten geben.
    Bisher habe ich das Sanders-Fett nur mit dem Pinsel an gut zugänglischen Stellen verwendet,
    mit sehr guten Ergebnissen auf den Rostschutz bezogen.
    Vor einiger Zeit bin ich mit meiner Teilreparatur des Schwellerfalzes fertig geworden und als letzten Arbeitsgang
    versuche ich jetzt das Sanders-Fett in den Schweller zu bekommen.
    Kompressor ist da, diese Druckbecherpistole habe ich besorgt, einen Heizköcher für die Sonden, einen Wasserkocher
    zum zwischendurch aufheizen auch und ein Thermometer bis 300 Grad.
    Der erste Versuch war allerdings sehr ernüchternd, trotz dieses Aufwandes ist das Sanders-Fett im Sondenschlauch erkaltet
    und frotzelnd vorne aus der Sonde herausgequollen.
    Ich habe mir eine Spirale gebaut mit der ich die Kompressorluft vorwärme, die Spritzpistole habe ich vorgewärmt
    in einen Topflappen eingewickelt,
    hilft auch nix.
    So habe ich mir eine 500 ml Saug / Druckspritze aus Metall, eine Pumpölkännchen aus Blech und eine 1 Liter Metall-Ölkanne besorgt.
    Das Pumpölkännchen, es würde Stunden dauern mit diesem Kännchen den Schweller zu füllen und es zwischenzeitlch immer wieder aufzuheizen.
    Die Saug / Druckspritze geht schon besser, sie kühlt trotz Isolierung zu schnell ab. Das neuerliche Aufheizen ist doch schwierig da die Spritze nicht in den Wasserkocher oder Kochtopf paßt.
    Die Ölkanne war so die Haurucklösung, ich hatte hinten im Uno die Seitenverkleidung entfernt, so komm ich an einen großen
    Bereich des Schwellerinneren.
    Das heiße Sanders-Fett habe ich mit der Ölkanne vorsichtig über den Falz des Radhaus-Innenteils laufen lassen und dann den Schweller unten langsam “Ich sag mal geflutet”.
    Das heiße Fett ist bis zur ungefähren Mitte des Schweller geflossen bevor es erkaltet ist.
    Es ist an den Wasserablauflöchern herausgetropft und auf untergelegte Alu-Bleche gelaufen, von denen ich es dann zum
    wiederverwenden abgekratzt habe.
    Ich habe mir einen Temperaturbeständigen Aluschlauch besorgt und diesen auf meine Heißluftpistole gesteckt,
    mit dieser Verlängerung habe ich das Sanders-Fett im Schweller wieder verflüssigt und mit dem Luftstrom im Schweller
    besser verteilt.
    Leider komm ich mit dieser Methode nicht in den vorderen Schwellerbereich, da muß eine neue Idee her, ich arbeite noch dran.
    Ich finde die Verarbeitung des Sanders-Fett für den Normalschrauber doch sehr schwierig,
    vielleicht hat von Euch einer eine Idee oder kann mal von seinen Erfahrungen mit dem Sanders-Fett berichten.

    Ich habe hier noch mal eine Frage zu dieser Druckbecherpistole, ich habe ein bisschen das Gefühl das meine Spritze nicht richtig funktioniert.
    Müßte der Luftdruck nicht auf das heiße Fett im Druckbecher drücken und es so durch das Steigrohr in den Sondenschlauch bis zur Sondendüse drücken.
    Ich bin der Meinung meine Spritze bläst wie eine normale Lackierpistole auch direkt Druckluft in den Sondenschlauch,
    druck im Druckbecher ist aber da.
    Ich habe an der Pistole schon diese Schraube um die Fördermenge zu regulieren.

    Ich danke schon mal für eventuelle Antworten

    Grüßle Michel

    Moin Zusammen,

    Noch eine Frage: wieviel Sanders-Fett ( gramm / ml +-, grob geschätzt ) pro Schweller würdet Ihr empfehlen ?
    Reicht mir eine Dose für beide Seiten ?

    An rAcHe kLoS: entschuldige das ich nicht immer so gleich im Bilde bin das ich mich vielleicht wiederhole !
    Ich habe mit Sanders-Fett nur geringfügig erfahrung, Fluidfilm habe ich noch nicht verwendet.
    Allerdings muß ich zugeben das die Stellen an denen ich mit Sanders-Fett gearbeitet hatte
    sehr gut isoliert sind, besser als mit früher verwendeten Versiegelungen.

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    ich bin jetzt mit meiner Schwellerreparatur auf der einen Seite erstmal fertig, hab alles von außen Isoliert,
    innen während der Montage der Bleche so gut wie möglisch mit Brantho Korrux gestrichen.
    Jetzt möchte ich die Reparaturstelle von innen her noch ausspritzen.
    Druckbecherpistole ist vorhanden.
    Was würdet Ihr empfehlen, Mike Sanders Fett oder einen der verschiedenen Fluidfilm-Artikel (welchen ?).
    Mir ist es am liebsten wenn ich nach der Hohlraumkonservierung lange Zeit meine Ruhe habe und
    wenn ich sie erneuern müßte dann müßte sich das verwendete Produckt auch chemisch auswaschen lassen
    bzw. einfach entfernen lassen.

    Ich danke mal im Vorraus und wünsch Euch was !

    Michel

    Hallo Gemeinde,

    meines wissens gibt es die originalen 2 und 2 Aufhängegummis für die Auspuffanlage von Fiat nicht mehr.
    Deshalb verwende ich seit ein paar Jahren welche von Bosal (eigentlich für einen Opel gedacht),
    allerdings halten diese nur knapp zwei Jahre, dann sind sie hin.

    Was verwendet Ihr so als Ersatzgummis ?

    Grüßle Michel

    Hallo Gemeinde,

    als ertes, meine Holraumversiegelung von Nigrin läßt sich mit Terbentin einfach abwischen,
    so kann ich einen Draht mit einem kleinen Lappen dran in die schwierigen Ecken stecken
    und das alte Zeug einfach abwischen.

    An rAcHe kLoS:
    ich habe unten den rostigen Schwellerfalz von hinten bis zur B-Säule rausgetrennt, 4 Bleche im ganzen wie Du weist.
    Zwischen dem Außenschwellerblech und dem inneren Karosserieblech ist noch ein Blech das nur bis zur B-Säule
    geht, dieses ist untenrum profiliert (abgewinckelt) und man kommt nur schwer in diesen Hohlraum.
    Nach viel Planung habe ich viele Nietenlöcher gebohrt und diesen Bereich möchte ich vor der Montage der
    verzinkten Neubleche mit Branthofarbe neu streichen.
    aus diesem Grund wollte ich die alte Hohlraumversiegelung entfernen.
    Wenn alles fertig ist dann kommt Mike Sanders rein.

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    Hat Jemand eine Idee, mit welcher Chemie ich die Holraumversiegelung ablösen könnte,
    an manche stellen im Schweller kommt man mechanisch nicht dran.
    Die einzelnen Bleche im Schweller müßten vor dem neu streichen erst von dem alten
    Metallschutz befreit werden.

    Grüßle Michel

    Moin Gemeinde,

    mein Vergleich mit dem früheren Schiffbau zwecks verwendung von Nieten war nicht so ernst gemeint.
    Ich denke, wie auch immer die Titanic gebaut war, mit gutem Stahl und spröden Nieten oder umgekehrt,
    währe sie nicht mit diesem fiesen Eisberg kollidiert würde sie heute noch schwimmen.
    Und, ein neuerer geschweißter Stahlrumpf würde dem Eisberg (denke ich ) genauso nachgeben,
    die Urgewalt des Eises ist einfach zu überwältigend.

    Grüßle Michel

    p.s. ich möchte kein neues Thema aufschlagen aber die Golden Gate Bridge in San Francisco steht nur noch
    weil sie durch ihre genietete Bauweise genügend Bewegungsfreiheit hat die sie schon vor zahlreichen Beben
    bewahrt hat.
    Aber, genug über Nieten !!