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  • Sieht nach der "Schnatterzapfen-Abdeckung" zur Einstellung vom Außenspiegel aus.

  • cool, ein 0,9er von 84 :love:

    stelle dich und deinen uno doch mal bisschen vor. am besten mit paar bildern.

    ich muss mal schauen,
    habe einiges an aussenspiegeln rumliegen.
    vllt ist da irgendwo noch so ein pnöz dran, den ich dir schicken könnte.

    gruss
    christian

  • Sorry,

    War längere Zeit im Ausland.

    Ich habe den Uno vor ein paar Monaten von einem Bekannten gekauft. Steht sehr gut da. BJ 84 . Wenig Kilometer.

    Habe momentan Probleme mit den Achsmanschetten Getriebeseitig. Sind undicht, und habe lange gebraucht die richtigen zu finden. Nun werde ich sie am Wochenende tauschen und hoffen dass alles dicht wird.

  • hast du die manschetten mit den separaten lagern bestellt ??
    ... oder die standardmanschette mit der integrierten wellenabdichtung ??

    gruss
    christian

  • Erst mal eine berechtigte Warnung: Die Tripoidgelenke sind sehr empfindlich. Beim Ausbauen immer die Welle so drehen das sie ohne an zu ecken durch die Aussparungen im Getriebegehäuse passen. Bleibst Du da hängen und ruckelst rum, besteht die Gefahr das einer der drei Sicherungsringe abgeht. Dann gleiten ganz langsam die Läufer runter, das merkst Du zu spät und die Nadeln landen irgendwo. Landet so eine Nadel im Getriebe gibt es kaputte Zahnräder, die Nadeln sind extrem hart. Die empfinflichen Sicherungsteile sind nur einmal zu benutzen. Fällt Dir das auseinander und Du steckst es wieder zusammen, fährst Du mit einer Zeitbombe. Du bist gewarnt!

    Wenn Du die Antriebswellen raus hast und die Gelenke runter, schau dir die Stelle an, wo die Dichtlippen der Manschetten auf dem Metall der Welle laufen. Wenn die dort eingelaufen oder sonst wie rau sind, werden sie nur für wenige Tage oder Kilometer dicht sein, wenn überhaupt. Das war bei Deinem Baujahr noch die auf der Welle laufende Dichtung, die durch Staub und Öl eine Schmirgelpaste erzeugt, wenn erst mal ein ganz wenig Öl raus sickert. Dann wird weitergerfahren, weil ja noch nichts leckt und man nix merkt, bis der Schmigel-Mix die Welle angefressen hat. Neu Manschetten bringen da nix mehr und auch die mitlaufenden Lager packen es oft nicht mehr.

    Wenn der TÜV der Grund für die Reparatur ist, lass das Getriebeöl ab und füll nur einen halben Liter wieder ein, nach dem Manschettentausch. In die Manschetten machst Du von innen, zum Dichtring hin, satt Lagerfett rein. Dann nach der Montage alles drum rum schön sauber machen. Das hält dann ein paar Tage dicht und der TÜV Mann ist glücklich. Das Getriebe läuft auch mit sehr wenig Öl wunderbar, Du sollst ja keine 10.000 Meilen Rally fahren. Es wird ohnehin nur durch umherspritzendes Öl geschmiert, die Zahnräder verteilen das dann wie ein Mixer, egal ob 1,5 oder nur 0,5 Liter. Durch die geringere Menge ist der Druck auf die Achswellenabdichtung aber geringer und das Fett verhiinder für ein paar Tage sicher das dort überhaupt Öl hin kommt. Das ist der Pfuscher Trick für den TÜV.

    Vieleicht willst Du das irgendwann "richtig" in Ordnung bringen? Du brauchst keine teuren neuen Achswellen zu kaufen. Es gibt hauchdünne Edelstahlhülsen in allen Größenabstufungen. Dazu glättest Du die eingelaufenen Stellen der Welle etwas und misst dann den Durchmesser, den die Welle kurz vor der beschädigten Stelle hat,die dickste Stelle davor zählt. Das PLUS ein paar hundertstel, ist dann der Innendurchmesser der Hülse die Du brauchst. Die Hülse muss dann locker, aber eng über die Welle gleiten. Nix mit Gewalt und Hammer! Beachte bitte auch die Anleitung des Herstellers der Reparaturhülse.

    Alles schön entfetten und mit Loctite Schraubensicherung hochfest oder speziellem Lagerkleber die Hülse auf die Welle schieben, so das die Mitte der Hülse über der Beschädigung liegt. Der Kleber gleicht dann die Unebenheiten perfekt aus und füllt den Spalt. Aber Vorsicht! Du hast nur einen Versuch, der Kleber ist sofort fest wenn die Luft weg ist! Also markieren bis wo sie geschoben werden muss und in einer Bewegung auf den Endpunkt.. Ist sie zu lang und überdeckt die Verzahnung für das Tripoidgeleng, lass ein paar Minuten trocknen, während Du die andere Seite machst. Dann nimm eine feine Dreikantfeile und feile die Hülse rund um fast durch. Dann drehen und abziehen oder einritzen und abpellen. Wenn Du eine Drehbank hast, geht das natürlich schöner. Dann kennst Du die Hülsen aber sowieso, vermutlich. Die Wellen sind jetzt ein Zehntel zu dick, was der Dichtring locker weg steckt. Sie laufen länger und dichten besser als ab Werk. Kostet extrem wenig. Wenn man keine zwei linken Hände hat, kein Problem. Es gibt keinen Grund an der Stelle etwas umzubauen oder zu verbessern. Einmal richtig gemacht hält das locker 80.000km. Wir Bastler neigen ja immer zu teuren Verschlimmbesserungen, weil wir schlauer sind als die dummen Fiat Ingenieure.

    PS hat Dein Model schon einen Stabilisator vorne? Wenn nicht, rüste den nach. Das Fahrverhalten wird dann um Klassen besser. Besonders schön den vom UNO Turbo, die gibt es gerne mal gebraucht, weil dort oft auf einen dickeren umgerüstet wurde, wenn man schnell fahren will und a bisserl Ahnung vom Fahrwerk hat. Oder gleich den Sport Stabi kaufen, dann liegt er wie ein Brett in den Kurven.